Asthma

Was ist Asthma?

Asthma bronchiale ist eine chronische entzündliche Erkrankung der Atemwege, die durch eine Überempfindlichkeit des Bronchialsystems und wiederkehrende Episoden einer Atemwegsverengung gekennzeichnet ist. Für die massive Engstellung der Bronchien, die zu einem Asthmaanfall führt, sind verschiedene Faktoren verantwortlich:

  • Schleimhautschwellung
  • Vermehrte Produktion von zähem, glasigem Schleim
  • Verkrampfung der Bronchialmuskulatur
  • Asthma – eine wachsende Bedrohung

Asthma gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Weltweit sind rund 300 Millionen Menschen betroffen. In Nordamerika, Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland ist die Krankheitsrate am höchsten. In Deutschland sind etwa 3 bis 5 Prozent der erwachsenen Bevölkerung und zirka 10 Prozent der Kinder an Asthma erkrankt.

Allergisch oder nicht allergisch?

Allergisches oder nicht allergisches Asthma – unterschiedliche Auslöser bestimmen die Form und eine teils unterschiedliche medikamentöse Therapie. Dabei sind die Formen nicht immer ohne Weiteres voneinander zu trennen. Man geht davon aus, dass rund 70 Prozent aller Allergiker unter einem gemischtförmigen Asthma leiden und nur jeweils 15 Prozent unter rein allergischem oder nicht allergischem Asthma.

Schweregrad bestimmt Lebensqualität

Asthma führt zu einer Einschränkung der Lebensqualität, die mit der Schwere des Krankheitsbildes korreliert. Fühlen sich Patienten mit leichtem Asthma in ihrem Aktivitätsradius kaum eingeschränkt, sind schon Patienten mit mittelschwerem, anhaltenden Asthma in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt.

Schweres allergisches Asthma

Eine anhaltend schwere Symptomatik (Grad 4), das schwere allergische Asthma (SAA), stellt ein Krankheitsbild mit einer besonders dramatischen Verlaufsform dar. Patienten, die an SAA leiden, sind fast ständig in ihren Alltagsaktivitäten und ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Sie unterliegen einem erhöhten Risiko, aufgrund von

 

         

Mit Exazerbation beschreibt man den Ausbruch eines Krankheitsschubs (also eine Verschlechterung oder zeitweise Steigerung oder das Wiederaufleben) bei chronischen, schubweise verlaufenden Erkrankungen. Ein gebräuchliches Synonym in der medizinischen Fachsprache ist daher auch „Schub“. Gelegentlich spricht man auch von einer „akuten Exazerbation“, wenn der Krankheitsschub plötzlich aufgetreten ist.

                             

 

Exazerbationen in eine Klinik eingewiesen zu werden oder die Notaufnahme aufsuchen zu müssen.

Angst vor dem nächsten Anfall, krankheitsbedingte Fehlzeiten in der Schule und am Arbeitsplatz sowie eine immer stärkere Reduzierung auf das häusliche Umfeld bestimmen das Leben der Patienten mit schwerem allergischen Asthma.

Ein innovativer Therapieansatz kann für viele dieser Patienten einen deutlichen Rückgang der einengenden Symptome sowie ihrer komplexen Folgen bedeuten und damit einen großen Schritt zurück in ein aktives Leben markieren.

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haben sich spezialisierte Kliniken und niedergelassene Fachärzte zusammengefunden, um eine optimale Betreuung von SAA-Patienten zu gewährleisten.

Quelle: www.asthma.de

 

daab

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